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(Real)Satire

so doof ist kein Schaf! …über Erdstrahlen und Feng-Shui


In einer Internetdiskussion ging es vor kurzem mal wieder um „Erdstrahlen“ und „Wasseradern“,
…alles was so ein Rutengänger im Boden finden will.

Viele Leute reagieren ganz schnell beleidigt, wenn man erklärt, nicht an Erdstrahlen zu glauben,
auf die jährlichen Tests der GWUP (+ Video) verweist
und auf den Carpenter Effekt…

Je mehr man erklärt und belegen kann, desto unwissender soll man plötzlich sein!
Man hätte ja gar keine Ahnung,
schließlich hätten unsere Vorfahren ihre Häuser auch immer auf Kraftplätze gebaut
und selbst Tiere hätten da ein ganz feines Gespür dafür…

Überhaupt wäre die beste Methode, um einen Bauplatz festzulegen, einfach den Schafen zu zusehen!!!

Nach der Theorie sollen sich Schafe immer auf erdstrahlig-unbedenklichen Flecken  schlafen legen!
Man müsste nur ein Gebiet einzäunen, Schafe darüber weiden lassen:
Dort wo die abends einpennen ist dann praktisch der beste Platz zum Haus bauen,
so einfach geht das…(?)
… sozusagen „tieferes Wissen“ nach der Natur! Klar? …………..

Da hab ich mir dann im Grunde gedacht, was denkt sich eigentlich so ein Schaf?
Probieren wir´s doch einfach mal aus!
Versetzen wir uns hinein in die Gedanken eines Schafes,
so schwer kann das doch nicht sein, oder? Quantitheorie können die schließlich auch nicht.

Mähhh!“

Was wär´ mir also so als Schaf wichtig?

Ich hätte es erst mal gerne gemütlich! 
Schon mal weit weg von diesen komischen Typen die da immer über den Zaun glotzen! Mann das nervt!
…naja, wenn sie wenigstens frische Semmeln dabei hätten, aber immer da nur so blöd ´rumstehen?
Haben diese Menschentypen nix zu tun?

Oh, diese Erdkuhle sieht gut aus, schöner Schlafplatz!..ruhig, nicht so windig! 
Oooch nööö!, da hat Schäfin Frieda schon wieder hingekackt.
Mist, die is aber auch…

Da drüben wär´s auch ganz schön, kommt die Sonne recht gut hin!
Dort ist´s noch recht warm.
Wenn da nur nicht dieser Kratzbaum daneben wäre!
Bei dem sind die Äste so tief,

daß die Kollegen ständig vorbeikommen um sich am Rücken zu kratzen.
Ich wollte doch eigentlich meine Ruhe! Und Hansi blöökt dann immer so laut!

Geh´ ich halt doch unter den Baum da drüben!
Da hab ich im Frühjahr immer gepennt. Immer schön trocken, auch bei Regen!
Ach nee, die Äpfel sind reif!
Sind zwar lecker, aber wenn dir so´n Ding direkt auf den Kopf fliegt,
denkste wieder Schaf Hansi hat nen Zwilling.

Nee! Außerdem sind dann da immer so viele Wespen, hab` ich schlechte Erfahrungen!

Ach menno, hätte doch nicht die doofe Frieda drüben ihre Köteln fallen lassen,
das Plätzchen wär` perfekt gewesen!

Mhh.? Wo schlafen denn nun eigentlich die Anderen heute?
Die machen es sich gemütlich an der Südwand vor´m Stall!
Die ist schön warm, aufgeheizt von der Abendsonne.
Außerdem sieht uns dort keiner! 

Eigentlich pennen wir fast immer da! Bin ja auch ein Gewohnheitstier. 
Bestimmt ist ja Schäfin Bigi auch dort, kann ich mich ein bisschen ankuscheln;-)

Kaum zu glauben,
während sich so´n Schaf womöglich über seinen Schlafplatz echt ganz ernste Gedanken macht,
gibt´s Menschen, die damit überfordert sind!

„Nichtmal das Malheur von Schäfin Frieda haben sie mitbekommen!
Jetzt glauben die Menschen am Zaun doch echt, da wär ´ne Wasserader drunter (dabei gibt´s gar keine…),
so viel tamtam um einen Frieda-Haufen! Menschen sind einfach schräg!

Anstatt sich also zu überlegen, wo die Sonne schön hinscheint,
wo man Schutz und Ruhe hat,
oder wie sie sich sich mit den Nachbarn verstehen,
schauen die lieber vom Zaun aus uns beim Schlafen zu!
Haben die echt nichts besseres zu tun?“

…und orakeln nach Feng-Schaf…!

„nee, so doof ist kein Schaf! So blöd können nur Menschen sein.“

Es ist doch eigentlich gar nicht so schwer!
Einfach ein bisschen Nachdenken, Übung und Anstrengung statt irgendwelcher Pseudo-Weisheiten!
Trauen Sie sich, machen sie´s einfach echt wie die Schafe!
Stellen sie sich doch einfach mal selbst auf die Wiese, schauen sie wo die Sonne herkommt,
wo Schatten ist und wo der Wind geht…
Schauen sie zu den Nachbarn ´rüber…
schauen sie zur Straße….
und versuchen Sie sich vorzustellen was sie wo gerne machen würden!

Ich würde das doch nicht den Schafen (nach Feng-Schaf) überlassen!
Das schaf(f)en sie schon selbst;-)
Unsere Vorfahren haben nämlich auch keine Tiere dafür gebraucht!
Die dachten da auch so praktisch.

LG, Jemseneier

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Diskussionen

2 Gedanken zu “so doof ist kein Schaf! …über Erdstrahlen und Feng-Shui

  1. Wir Abendländer haben „Fühligkeit“ und „Intuition“ weitgehend verloren. Mit Anbruch der Aufklärung und dem bedingungslosen Gehorsam, wissenschaftliche Grundsätze akzeptieren zu müssen, verwelkte ein wichtiger, wenn nicht entscheidender Aspekt des Menschen, nämlich seine energetischen Kräfte und die der Erde für sich und andere nutzbar zu machen. Da konnten noch so viele Erkenntnisse alter Kulturvölker daherkommen, sie wurden mit Geringschätzung verachtet, im besten Fall belächelt.

    Heute nähert sich der Zeitgeist wieder dem alten Erfahrungsschatz der Chinesen, Kelten, Hexen, Schamanen und Geomanten, welche zu allen Zeiten den Energiefluss der Natur schlicht und einfach fühlten. Man nannte sie „Die, die den Drachen reiten“, oder „Jene, die auf dem Zaun gehen konnten“, im Grunde waren sie alle Grenzgänger. Ihre Fähigkeit bestand im Aufspüren von Kraftfeldern und Energielinien, die unsere Erde wie ein ng geflochtenes gitterartiges Netz umspannen und durchdringen. Sie suchten für die Menschen und ihre festen Behausungen jene Plätze, an denen sie durch die Kraftfelder der Umgebung gestärkt hervorgingen. Egal ob es sich dabei um Tempel, Grabstätten, Kirchen, Bauernhöfe, Stallungen oder Schlafstellen handelte, sie wussten stets, welches Kraftfeld für welchen Zweck das energiereichste, das zweckmäßigste war. Als Hilfsmittel dienten, Pendel, Weidenruten und Holzstäbe du natürlich ihre persönliche sensible Wahrnehmung.

    Die Wirkung von Kraftfeldern.
    Aus vielen Beobachtungen weiß man heute, dass die Wirkung von Kraftfeldern für uns Menschen positiv oder negativ sein kann, gesundheitsfördernd oder schwächend. Dort wo beispielsweise das natürliche Erdfeld durch Störzonen unterbrochen wird, ist die Auswirkung auf den Menschen vor allem am gestörten Hormonsystem zu beobachten, immerhin der Anfang für eine empfindliche Einschränkung des Wohlbefindens. Stalltiere reagieren auf belastete Standorte mit Verweigerung ihrer Nachkommenschaft oder Gelenksrheumatismus. Die Auswirkungen von Störzonen auf die Vegetation, also auf Pflanzen und Bäume ist vor allem an Krebsbildung, Drehwuchs, Kernfäule, ausweichen und Wassertrieben zu erkennen.

    Zivilisationsproblem „Schlafstörung“.
    Bleiben wir beim Menschen. Ernstzunehmende Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 50 Prozent der zivilisierten Bevölkerung unter Schlafstörungen leiden. Die Folgen sind Nachlassen der Vitalität und Lebensfreude, Müdigkeit und Abgeschlagenheit am Morgen, Migräne, Nervosität, Gelenks- und wirbelsäulenleiden, Kreislaufstörungen, Herzrhythmusstörungen, Wetterfühligkeit, Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Rheumatismus, Schweißausbrüche, Angstgefühle, das langsame Auflösen des eigenen Immunsystems und dann die ernste Krankheit, die plötzlich da ist, so quasi scheinbar aus dem Nichts geboren und doch hat die „geopathogene Störzone“ schon lange vorher ihre Arbeit aufgenommen. Meist hat der Mensch keine Ahnung was da läuft und greift mehr oder weniger radikal zum Medikament, welches zwar kurzfristig Abhilfe verspricht, aber die Wurzeln nicht zu lösen vermag. Und die Wurzeln haben meist in den gestörten Schlaf- und Arbeitsplätzen ihren Ursprung.

    Was sind nun geopathogene Störzonen?
    In der Regel werden sie in vier Bereichen unterteilt – die Wasserader, das Globalgitternetz, die geologischen Brüche und die elektrischen und magnetischen Felder. Bei einer Wasserader handelt es sich um einen unterirdischen Wasserlauf. Der durch die Reibung mit dem Gestein ein elektromagnetisches Feld erzeugt und sich als Störzone auf die Erdoberfläche auswirkt. Das Globalgitternetz ist eine natürliche Netzstruktur des Magnetfeldes, das den ganzen Globus überzieht, an deren Kreuzungspunkten ein längerer Aufenthalt nicht ratsam ist. geologische Brüche nennt man Gesteine, die zu hohem Druck ausgesetzt sind und zerbrechen. Sie bilden Verwerfungen, die sich als erhöhtes Erdmagnetfeld. Auf die Erdoberfläche auswirken. Und als Elektrosmog wird das gleichzeitige Vorhandensein einer Vielzahl von technischen, also vom Menschen erzeugten, elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern, bezeichnet.

    Wie schützt man sich?
    Nun stellt sich die Frage: Kann sich heutzutage ein Mensch dieser Fülle an Störzonen überhaupt entziehen? Die logische Antwort müsste heißen: Nein! Und doch haben anerkannte Radiästhesisten, Neutralisationssysteme gebaut, die solche negative Wirkungen auf den Menschen zumindest stark reduzieren können. Freilich wäre es klug, bevor einer sein Haus baut, die Umgebung prüfen zu lassen. Wenn vor allem Schlafstätten oder Arbeitsplätze eingerichtet werden, wo Kreuzungspunkte auftreten oder andere Störzonen den Körper treffen könnten. Prophylaktisch gesehen, zahlt es sich ganz bestimmt aus, sein zukünftiges Heim genauer zu betrachten. Leider haben wir unser Sensorium hin zu Erde und dem Kosmos weitgehend verloren und müssen es heute wieder neu finden. http://radiaesthesie.blogspot.com/

    Verfasst von Himmelsbach GmbH (@radiaesthesie_) | Oktober 31, 2011, 1:12 pm

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