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Das Waldorf-Syndrom


In meiner Gymnasialzeit vor nicht ganz 25 Jahren hatten wir einige engagierte Lehrer,
die uns auf unseren Lebensweg viel in Sachen Umweltschutz mitgaben.
Was vielleicht auch nicht so schwer war, eingebettet in der schönen Landschaft des Achentals.
Den Leuten ging es auch immer um die großen Zusammenhänge:
Umweltverschmutzung, Ressourcenschonung, Energieeffizienz, Filtertechnik.
Eine Zeit, in der Ökologie längst zu einer modernen Wissenschaft heranwuchs.
Mit klar definierbaren Problemen, die eine Gesellschaft zu lösen hat!
Womöglich in vielen Teilen durch meine gerade heranwachsende Generation!
Im Prinzip eine Zeit voller Tatendrang, voller Lösungssuche!

Nach der Schule lernte ich über meine damalige Freundin ein ganz anderes Bild von (sagen wir mal) „Umweltschutz“  kennen.

woer

Nur das der nicht aus einem Gestaltungswillen heraus entsprang, sondern aus Paranoia:
der egoistischen Angst sich selbst zu schaden.
Angst vor allem was irgendwie modern war, und technologisch … das materialistische Weltbild…
Leute, die ihre Offenbarung in einer Art bioladen-esoterischen Ablasshandel sahen,
die Panik schoben vor Erdstrahlen, Gentechnik und Mobilfunk,
für die alle Lebensmittel irgendwie Chemie waren,
es seidenn sie wurden unter total dämlichen anthroposophischen Ritualen hergestellt.
Die lieber vitaminfreien Kompost in Bioläden kauften, als frische Ware aus dem Supermarkt.
Leute die sich im Cafe ein Glas Wasser bestellten, um sich dann ihren eigenen Demeter-Tee-Beutel aufzulösen,
aus Furcht vergiftet zu werden.
Die Angst hatten vor dem Impfen, weil ihnen das irgendwelche „sanften“ Homöopathen eingeredet hatten.
Die Angst vor Gentechnik hatten, aber im Prinzip gar nicht erklären konnten warum,
ohne auf Hilfskonstruktionen wie „Schöpfung bewahren“ auszuweichen…

Um´s kurz zu sagen:
Leute, die ihre Umwelt-Paranoia zu einem Lebensstil kultiviert hatten.

Die Bioprodukte konsumierten, ohne wirklich etwas für die Umwelt zu tun.
Eine Art neuer Biedermeier, der Rückzug ins Private!
…angesichts einer Welt, die sie im Grunde nur als Ansammlung von Verschwörungen ansahen,
gegenüber man sich möglichst gut ein-igeln sollte:

Mit einem Wort: Ich lernte die Welt der „Anthroposophie“ kennen.

Die Hintergrund-Ideologie der Waldorfschulen,
die Rudolf Steiner, der Guru dieser Glaubensgemeinschaft,  entworfen und abgeschrieben hatte.
Aus dem mystisch-rassistisch-faschistoiden Sumpf der 19. Jahrhundert-Wende.

Eine Gruppe an Menschen, die durch ihre diverse Paranoia in vielen Fällen gar nicht in der Lage war(ist), beruflich Teilhabe zu erreichen, da diese ja im Grunde die feindliche industrielle Welt wiederspiegelte.

Leute, die sich in eine romantische vorindustrielle Geschichte zurückwünschen,
die es in dieser Weise im Grunde nie gegeben hat.
Besonders stark manifestiert sich das in den ganzen Atlantis-Theorien,
einer Art rassistischen Genesis des Anthroposophen-Glaubens.

Die Basis: Esoterische Schöpfungsgeschichte

Die Lehren Rudolf Steiners und seiner ariosophischen/theosophischen Ideologie-Mitstreiter stammen aus der Zeit vieler staatsbürgerlicher, philosophischer und kultureller Depressionen.
Auslöser waren wohl durch die Industrialisierung reichgewordene Eliten mitte des 19. Jahrhunderts,
die nach einer Begründung für das soziale Ungleichgewicht in Ihrem Land suchten.
Gefunden haben sie die in der Mischung aus Sozialdarwinismus und buddhistischen Karma-Ideologien,
Indien mit seiner sozialen Schieflage diente als spirituelles Vorbild:

als überlegene Rasse hätte man im Prinzip auch das Recht des Stärkeren, oder sagen wir mal: des spirituell Besseren…
Behinderte hingegen hätten ihre Behinderung aufgrund von Fehlern aus einem früheren Leben,
Indianer wären sowieso eine aussterbenden Rasse,
Afrikaner, Juden(Semiten) wären Mitglieder einer früheren Wurzelrasse mit weniger Geist.
Nach der antroposophischen Geschichtsschreibung gab es „Wurzelrassen“, wobei jeweils eine Wurzelrasse aus der vorherigen hervorging, mit besseren geistigen Fähigkeiten.
Eine davon war die der Atlanter, aus der die Arier hervorgegangen wären.
Die geistige Überlegenheit hätte nur eben diese arische (gemanisch-angelsächsiche) Rasse:
„Aus dieser fünften Unterrasse wurde der begabteste Teil ausgewählt, und dieser lebte hinüber über den Niedergang der vierten Wurzelrasse und bildete den Keim zur fünften, der arischen Rasse, welche die vollständige Ausprägung der denkenden Kraft mit allem, was dazu gehört, zur Aufgabe hat.“ (Akasha-Chronik, Seite 13)
(Im Prinzip wird hier auch der Niedergang aller anderen vorhergehenden Rassen vorhergesagt,
also das was der Nationalsozialismus dann in die Tat umsetzten wollte)

Nachzulesen ist das (größtenteils) in der Akasha-Cronik,
einer Art Genesis des anthroposophischen Glaubens, dem zentralen Hauptwerk von Rudolf Steiner.

Fazit:
Die Idee einer geistigen Überlegenheit, die Idee von Rassen,
die Idee des Rassismus (genetisch gesehen bei Menschen Unsinn!)
ist Basis und Ausgangsposition der Steinerschen Ideologie, der Antroposophie!

Verstärkt hat sich diese Ansichtsweise im Habsburgerreich:
nach der Abspaltung vom preusisch dominierten deutschen Bund
waren die Deutschstämmigen in Österreich eine Minderheit im eigenen Land:
Die Idee vom Germanen, der gemäß einer geistig-spirituellen Evolution den slavischen Bevölkerungsteilen überlegen wäre, war zur Mode geworden.

Auf die deutschen (preusisch-dominierten) Teile schlug diese Ideologie hauptsächlich erst 1918 über,
nach dem Frieden von Versailles:
dem verlorenen ersten Weltkrieg und eine als erniedrigend und ungerecht empfundene Regelung zu Wiedergutmachungsleistungen.
Hier half das germanisch-esoterische Überlegenheitsdenken über die nationale Schmach hinüber,
und war gleichzeitig die geistig-spirituell-ideologische Vorbereitung auf den zweiten Weltkrieg.
(Quellen: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus von Nicholas Goodrick-Clarke
und Über alles in der Welt – Esoterik und Leitkultur von Claudia Barth

Märchenhafter Rassismus

Als Vorlage dienten literarisch verklärte Atlantis-Geschichten,
die überhaupt erst zur Entstehung von Ariosophie, Theopsophie und Anthroposophie geführt hatten:
als Rückzug ins romanhafte, romantische, märchenhafte….
Die Theorie von Menschenrassen mit unterschiedlichen geistigen Fähigkeiten.
Mit der Idee des Ariers (deutsch/angelsächsisch) als überlegene Übermenschen.

Leute, die durch ihre (z.B. anthroposoph.) Erziehung keinen Unterschied mehr machen können,
zwischen Fiktion und Realität werden anfällig auf Geschichten,
die Paranoia verbreiten,
die dem Leser eine heldenhafte Aura versprechen,
und gleichzeitig mit einfachen Feindbildern auf Basis von Verschwörungstheorien agieren.

Nach dem 1. Weltkrieg wurden weitere Romane als spirituell-rassistische Ideologievorlagen mit aufgenommen:
John Retcliffe (eigentlich Herrmann Ottomar Friedrich Goedsche)  lieferte mit dem Roman „Biarritz“ die Vorlage für den romanhaften romantischen Rassenhass,
worauf auch beispielsweise bei Sebottendorfs „Bevor Hitler kam“ hingewiesen wird.
Proklamiert wurde hier eine jüdische Weltverschwörung,
die den Deutschen die esoterisch-begründete, von der „Vorsehung“ gewollte Vormacht-Stellung gekostet hätte…
In Retcliffs Roman Biarritz (1868) bildet das Kapitel „Auf dem Judenkirchhof in Prag“ die wesentliche Quelle des späteren antisemitischen Pamphlets Die Protokolle der Weisen von Zion.
Geschildert werden die Vertreter der Zwölf Stämme Israels bei einer ihrer jährlichen Zusammenkünfte auf dem jüdischen Friedhof in Prag. Sie berichten über die Fortschritte ihres langfristigen Plans, die Weltherrschaft zu errichten.

Spätestens seit dieser Zeit ist die „Alternativ-Szene“ voll mit Verschwörungstheorien, als ArgumentationsERSATZ
(„BigPharma“, „Chemtrails“, „Bilderberger“…)!
Mit der Occupy-Bewegung ist sie auch wieder dort angelangt, wo sie 1918 begonnen hat! Bei der jüdischen Weltverschwörung….

Seitdem sind historisierende- und Fantasy-Romane im Prinzip Vorlage für fast jede Art von Esoterik.
Vom Raumflottenkommandant bis zum Kräuterhexlein.
Vorlage für Scientology über Neukelten bis Kryon und anderen Lichtarbeitern.
Angefangen hat das alles bei den Anthro/Theo/Ariososophen!

Harmoniedrang

Aus Sicht der Anthroposophen/Esoteriker ist die Welt voller Verschwörungen,
die sie vom wahren Kern des Lebens, dem Leben in Harmonie abhalten wollen.
Bekanntestes Beispiel ist die Alternativmedizin, der immer dann alles geglaubt wird,
wenn man sie mit einer Pharmaverschwörung garniert.

Daher wäre es notwendig, sich zu schützen, sich einzuigeln, privat zu sein! Gegen die böse Umwelt!
Die Harmonie wird als Inbegriff der Natürlichkeit verstanden.
Das gerade in der Natur aber Harmonie eher die Ausnahme als die Regel darstellt,
wird dabei aus Wunschdenken gerne verdrängt (Bambi-Syndrom).

Das gerade durch Festhalten von Harmonie die größten Probleme entstehen,
weil kleine Probleme solange aufgeschoben werden bis sie zu großen werden, wird lange übersehen.
Man begibt sich in eine Traumwelt und verläßt sie erst wenn man unsanft hinausgeworfen wird.

Angst vor Bewertung

Also wenn man eh´ schon der Beste und Tollste ist,
seiner Abstammung heraus Weltenführer ist,
spirituell erleuchtet ist, ohne das man sich dafür anstrengen müßte….
für Den wird jede Bewertung, jeder Test in Zukunft zu kaum lösbaren Problemen führen!
Schließlich wird gerade dadurch riskiert, zurück in die Banalität der Realität zu fallen!

…man würde die Erfahrung machen, genau in einer absurden Märchenwelt gelebt zu haben!
Die Folgen sind Probleme im Beruf und Privat!
Denn jeder, der Verantwortung übernimmt, über seine Person hinaus, wird für seine Taten bewertbar! …angreifbar!

Die vermeindliche Lösung scheint zu sein, sich in irgendeiner Weise vor der eigenen Verantwortung zu entziehen:
sei es durch den Einbau von weiteren Fantasie-Welten und orakelösen-Begründungen (Bspw. den Rückschaufehler- „hat so sollen sein…“),
oder einfach durch generelles Fluchtverhalten.

Deshalb sieht manches auch so lustig und frei aus,
frei durch das Von-Sich-Weisen von Verantwortung!
Unabdingbar, daß sich solche Leute immer mehr von der Realität entfernen,
hin zu einer „Ganzheitlichkeit“,
die Irrationale nicht belegbare Kriterien (Wichtel und Kobolde…) wertiger einschätzen,
als die als die böse empfundene materialistische Welt

Flucht aus der Arbeitswelt

So fallen für vieler dieser Leute viele Berufe aus, bei denen es um Verantwortung geht.
Übrig bleiben z.B. künstlerische Berufe.
Oder  „Berufe“ die eng an die anthroposophisch ideologische Ausrichtung geknüpft sind,
wie zum Beispiel Yoga-Lehrer, Heilpraktiker, Waldorflehrer, Bioladenbetreiber und -Angestellte.
Möglichkeiten gibt´s auch in der Beraterbranche, wo Meinungen vertreten werden, ohne selbst Entscheidungen fällen zu müssen.

In vielen Fällen aber (ich kenne einige davon!) verhindert es sogar ganz berufliche Perspektiven!
Sobald eine Ausbildung fertig ist, man in seinem erlernten Bereich Verantwortung zeigen soll,
wird die Flucht ergriffen: In die nächste Ausbildung, oder in Esoterik-Alibi-Kurse,
oder bei Frauen gibt´s einfach nochmal schnell was Kleines…
Vielfach der Versuch, so ein bisschen stressfrei auf Kosten anderer oder der Gesellschaft zu leben.

Das Waldorfsyndrom (Zusammengefasst)

Den Begriff hat ein Bekannter geprägt, nachdem ich ihm ein paar persönliche Geschichten erzählt habe, aus 20 Jahren Erfahrung mit Anthroposophen und Steiner-Anhängern.
Es sind persönliche Erfahrungen mit vielen Menschen, die sich auch wieder mit den Erfahrungen von einigen Bekannten decken!
Aber natürlich stellt das trozt allem hier eine sehr persönliche Einschätzung wieder.

Zusammengefasst ist es die Angst, in irgendeiner Weise bewertet zu werden (so wie es ja auch an Waldorfschulen keine Noten gibt), und welche Ausweichmechanismen dadurch entstehen:
Dadurch ergibt sich ein sowohl beruflich als auch privates Fluchtverhalten, das viele Wege versperrt,
und ganz bestimmt nicht zu dem führt was man sich so sehr gewünscht hätte:
Kein Leben in Harmonie!

Gute Besserung!

Nachtrag 18.9: Kapitel „Märchenhafter Rassismus“ eingefügt

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Chiemgauer

Diskussionen

5 Gedanken zu “Das Waldorf-Syndrom

  1. Eine hervorragende Analyse! Jeder kennt wohl Leute, auf welche diese Beschreibung zutrifft. Sowohl bei den genannten Berufen als auch bei der Lebensuntüchtigkeit kann man das gut beobachten.
    Weil gerade Wahlkampfzeiten sind: Viele Menschen mit solchen Persönlichkeitsstrukturen (-deformationen?) finden sich bei den Grünen und Claudia Roth ist das prominenteste Beispiel dafür.

    Verfasst von Alois | September 16, 2013, 10:04 pm
  2. Ein interessanter Artikel, vor allem was die Hintergründe betrifft.

    Kritisch finde ich die Aussagen unter „Flucht aus der Arbeitswelt“. Wenn ich das richtig verstehe, basieren die Schlüsse darunter vorwiegend aus Deinen Erfahrungen. Mit fallen ein paar prominente Anhänger esoterischer Ideen ein, die durchaus in einer Position sind, in der man Verantwortung übernehmen muss. Auch benötigen diverse Organisationen Führungspersonal. Wir sollten vorsichtig sein, nicht in dieselben Fallen zu tappen, auf denen nicht evidenzbasierte Weltbilder beruhen.

    Verfasst von Diaphanoskopie | September 29, 2013, 1:42 pm
  3. Hallo Dianoskopie,
    ich hab´s extra gekennzeichnet als meine eigene Erfahrung, ja!
    … und die reichen hin bis zu Schulleitern…
    Ich hab das Waldorf-Syndrom definiert als panische Angst vor der eigenen Bewertbarkeit, aufgrund von Leistungen. Ähnlich so wie´s in Waldorf-Schulen keine Noten gibt.
    An diesen Schulen geht´s mehr um das was man ist, Bewertung aufgrund von Geburt (Familie, „Rasse“, Astrologie…) und äußerer Merkmale (Zahnstand, Körperhaltung…)
    Klar können auch Leute trotz Waldorfschulen in solche Positionen kommen. Auch brauchen Waldorfschüler nicht zwangsläufig dieses „Waldorfsyndrom“ entwickeln.
    Gibt auch Anthroposophen, die (z.B. aufgrund Erreichbarkeit) ihre Kinder nicht in die Waldorfschule schicken, die meiner Meinung nach auch so ein massives Waldorfsyndrom haben.
    Die Rückmeldungen in diversen Foren und die vielen Facebook-Teiler geben mir einen Hinweis (ganz vorsichtig ausgedrückt!), daß dieser Eindruck durchaus von vielen geteilt wird, die Umgang mit solchen Leuten haben. Das ich nicht so falsch liegen könnte!
    Wie gesagt, ich hab´s eben deshalb extra als persönlichen Eindruck gekennzeichnet,
    in vorgehender Diskussion mit anderen Leuten aus dem Bereich.
    Ich habe vor Jahren mal eine Jobanzeige von einem anthroposoph. Creme-Hersteller gelesen, der Großhandelsverkäufer suchte. Im Prinzip hat der genau diese Waldorf-Syndrom beschrieben, mit dem Hinweis das sie genau so etwas nicht brauchen können. Ich hab sowas bei anderen Firmen nie so dezidiert gelesen, die scheinen also auch durchaus ihre Pappenheimer zu kennen…
    Ich bin der Meinung, man darf persönliche Erfahrungen auch unter Skeptikern einbringen, wenn man sie als solche kennzeichnet!

    LG.

    Verfasst von jemseneier | September 29, 2013, 2:18 pm
  4. Auch ein Interessanter Beitrag von Frontal21:

    Verfasst von jemseneier | September 14, 2014, 7:55 pm

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  1. Pingback: Das Waldorf-Syndrom « Ratgeber-News-Blog - September 28, 2013

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