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(Real)Satire, braucht koa Mensch!

Rudolf Steiners Menschenkunde – Waldorfschulen und andere Einrichtungen


„My Name is Luka“, heißt es in einem Lied von Susanne Vega, gesungen ist es in einer harmonischen kindlichen Naivität.
Wer nicht genau hinhört, wird meinen, hier spricht der kleine Luka, der sich gerade seiner Hausnachbarin vorstellt?
Ein süsses wohliges Bild?
Von einem kleinen Kerl, der vielleicht gerade anfängt die Welt zu entdecken???

Wer sich aber die Mühe macht, den Text zu verstehen, wird schnell eines Anderen belehrt:
Luka ist jemand, der bei ihrer Nachbarin klopft um sich zu entschuldigen, weil es die Nacht vorher so laut war. Diese Nacht, als er/sie geschlagen wurde. Und bittet nun, nicht die Polizei zu rufen.

Das seltsame daran, dass nach diesem Lied der Name „Luka“ (und „Lukas“ etc.) einer der beliebtesten Vornamen für Kinder wurde!! Eigentlich schrecklich und kurios zugleich: die Vorstellung dass heute ganz viele Kinder herumlaufen, die nach jemand benannt sind, der misshandelt wurde! … nur weil sich Väter und Mütter von der wohligen Musik angesprochen fühlten, die sie emotional auf einer ganz anderen Ebene erreichte! Den Kontext hat man nicht verstanden! Der ist bekanntlich auch viel anstrengender!

Was ich damit sagen will: Leute sind bereit sich emotional einwickeln zu lassen! Schlagwörter, Musik, Ambiente ist viel wichtiger als die echte Information! Die Zusammenhänge und Hintergründe, mit denen man sich eigentlich auseinandersetzen müßte, bleiben auf der Strecke!

Eines der besten Beispiele für dieses Vorgaukeln von Harmonie, Freiheit und Natur„bewusstsein“ ist für mich die Waldorf-Ideologie, die Anthroposophie.
Nirgendwo anders wird so vehement mit Worthülsen gearbeitet, die sich nett anhören, aber bei genauerer Betrachtung entweder gar nichts aussagen (Arbeit mit „Herz und Hand“)  oder genau das Gegenteil von dem, was es scheint!

Der Naturbegriff zum Beispiel ist absolut absurd:
abgeleitet von einer erträumten („geschauten“) Naturwissenschaft, die aus primitiven Analogiebehauptungen zusammengesetzt ist und kaum einen Bezug zur Realität hat! Trotzdem wird diese „Natur“ Basis einer Ideologie, wo Menschen in Rassen eingeordnet werden!

Oder in der zum Beispiel Hirn und Darm eine Einheit bilden und dadurch Ausdrücke wie „ins Hirn geschissen“ ja beinahe noch eine metaphysiche Bedeutung erlangen…
Oder die Vorstellung, dass Menschen „umgekehrte Pflanzen“ wären, die Hände sozusagen die Wurzeln. Marken wie Weleda stellen auf der Basis dieser Theorie Artikel für Drogeriemärkte und Apotheken her!

Das ist Steiners Naturbegriff!!! Der ist vollkommen schwachsinnig und hat mit Natur gar nichts zu tun!

Als Beispiel einer solchen Phrase ein Text von der Startseite der Homepage der Waldorfschule Rosenheim: „Sie setzt sich das Ziel, auf der Grundlage der Anthroposophie und der menschenkundlich orientierten Pädagogik Rudolf Steiners die individuelle Entwicklung ihrer Schüler und deren eigene Impulse zu fördern und dabei das freie Denken, das authentische Fühlen und das verantwortungsvolle Handeln im Mittelpunkt zu sehen.“
Hört sich gut an! Aber wer wirklich weiß, was die „Menschenkunde“ des Rudolf Steiners bedeutet, wird möglicherweise einen gewissen Ekel bei diesen Aussagen spüren! Und genau das wäre im Prinzip die Frage, die sich Eltern nach solchen Werbetexten stellen sollten:

WAS IST RUDOLF STEINERS MENSCHENKUNDE?

Tatsächlich schränkt zum Beispiel gerade Steiners „Jahrsiebte-Lehre“ dieses oben genannte „Freidenken“ massiv ein, weil dazu  Schüler erst nach dem 14. Lebensjahr (nach dem 2. Jahrsiebt) überhaupt in der Lage wären. Erst mit dem 14. Lebensjahr bildet man nach Steiner mit den „Kräften des Mondes“ den „Astralleib“ aus und wird  zu einem eigenständigen „Wesensglied“.
Bis dahin gilt der Klassenlehrer als „geliebte Autorität“, ein Guru-System, dass so gar nicht in eine eigentlich aufgeklärte Zeit passt und überhaupt gar nichts mit „Freiheit“ zu tun hat.
Tja, nach der Ideologie Rudi Steiners ist das alles kein Widerspruch:
Wer altersbedingt noch nicht „frei“ denken kann, bei dem muß man das auch nicht fördern! So funktioniert das…
Wer aber erst mit 15 damit anfangen darf, bei dem wird es möglicherweise schon viel zu spät sein.

Was „authentisches Fühlen“ wäre, ist überhaupt nur schwer vorstellbar! Es gibt in der Esoterik oft die Methode, Leute nach erfolgreicher Indoktrination aufzufordern, sich nun ganz auf ihre Intuition zu verlassen.
Nur dass durch das Vorhergegangene eben genau diese Intuition schon massiv manipuliert wurde! Der Blödsinn ist längst verinnerlicht und wird als Teil von einem selbst betrachtet. Genau das könnte mit diesem „authetischen Fühlen“ gemeint sein: Die erfolgreiche Indoktrination.

Aber Steiners „Menschenkunde“ geht noch viel weiter! So meinen Anthroposophen auf Basis von Analogiebetrachtungen „Karma“ zu erkennen!
Also durch Astrologie, Schädeldeutung, Zahnstand, Fussauftritt, Hautfarbe, Herkunft, Etnie und Körperhaltung. Demensprechend werden Kinder sortiert!

Die „Individuelle Entwicklung“ und „Impulse Fördern“ bekommt somit einen ganz anderen Beigeschmack!
Da ist nichts individuell, sondern es gibt ein esoterisches Raster, das in keiner Weise belegt ist, aber über das diese Kinder ausgesiebt werden!

Die Karmalehre, die hier dahinter steckt, stellt aber noch mehr an! So gibt es nach Steiner sogar Menschen (und Kinder) die gar keine richtigen Menschen wären! Menschen, denen das „Menschsein“ abgesprochen wird! Rudolf Steiner: „Da treten dann andere Individuen ein, die nicht recht passen. Aber dies ist wirklich jetzt sehr häufig, daß ichlose Menschen herumgehen, die eigentlich keine Menschen sind, die nur menschliche Gestalt haben, naturgeistähnliche Wesen, was man nicht erkennt, weil sie in menschlicher Gestalt herumgehen.“ Quelle
Erkennen würde man diese dann an den Ohrläppchen.

Und dann gibt es Menschen, die von anderen Menschen „ausgeschieden“ werden! Die so minderwertig sind, dass sie nur Anderen dienen können! Soviel zu Steinerschen „Freiheitsbegriff! : „Diese zweite Gruppe der Astralmenschen hat diese ihre höhere Fähigkeit aber nur dadurch erworben, dass sie einen Teil – die erste Gruppe – der astralischen Wesenheit von sich ausgeschieden und zu niedriger Arbeit verurteilt hat. Hätte sie die Kräfte in sich behalten, welche diese niedere Arbeit bewirken, so hätte sie selbst nicht höher steigen können. Man hat es hier also mit einem Vorgang zu tun, der darin besteht, dass sich etwas Höheres auf Kosten eines anderen entwickelt, das es aus sich ausscheidet.” Quelle
Steiner spricht dabei von „verkümmerten Menschen, deren Nachkommen heute noch als sogenannte „wilde Völker“ gewisse Teile der Erde bewohnen“.

Es ist so wie bei Susanne Vega! Es hört sich so fein und harmonisch an! Die runden Formen, das nette grenzdebile Verkäufergrinsen, die wallenden Gewänder eurythietanzender Elfen-Fantasien. Wer aber die Oberfläche verläßt und in die Ideologie eintaucht, wird viele Vorstellungen finden, die wahnsinnig brutal sind! Und ein Denken, das man nach 1945 in Deutschland definitiv nicht mehr erwartet hätte. Zum weiterlesen ein aktuelle Artikel von Andreas Lichte auf dem Ratgebernewsblog:  

 

Nachtrag: Nachdem Text war nicht klar, ob es sich bei Luka um einen Jungen oder eine Frau handelte. Gemutmaßt wurde vom Text her eher die Frau, das Video von Susanne Vega zeigt aber einen Jungen. Daher eine Korrektur.

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Diskussionen

19 Gedanken zu “Rudolf Steiners Menschenkunde – Waldorfschulen und andere Einrichtungen

  1. Danke für Deinen Artikel !

    In den anthroposophischen Waldorfschulen „steht der Mensch im Mittelpunkt“ – wie oft haben wir das gehört?

    Ich habe in einem Interview auch den Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Stefan T. Hopmann danach gefragt:

    „(…)

    Lichte: Ein Werbeslogan der Waldorfschulen lautet: „Im Mittelpunkt der Mensch“. Im Standard sagen Sie über die anthroposophische Pädagogik: „Denen geht es um das Kind so wie es der Bank ums Geld geht.“

    Hopmann: Im Mittelpunkt steht bei denen der Mensch, wie Rudolf Steiner ihn sieht, also als Reinkarnation, als Mitglied einer Rasse, als Charaktertyp usw. Ziel ist es, den jeweiligen Menschen entsprechend den Steinerschen Lehren zu formen bzw. sein „Wesen“ zu entfalten. So wie bei anderen Sekten verbindet sich damit ein Totalitätsanspruch: Wir wollen dich mit Haut und Haaren, mit deiner ganzen Persönlichkeit vereinnahmen – nicht anders als eine Bank dein Geld will: Nicht um nett zu dir zu sein, sondern um an dir Geld zu verdienen. Bloß blöd, wenn man zu jenen Wesen zählt, denen laut Steiner Dahinsiechen oder Verkümmern vorausbestimmt ist. Denen geht es dann wie bei der Bank, wenn die Kreditwürdigkeit dahin ist.

    (…)“

    Quelle: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117

    Verfasst von Andreas Lichte | Dezember 22, 2014, 2:42 pm
  2. Ich hab dein Blog gerade erst entdeckt und werd mal reinlesen. Meine katastrophalen Erfahrungen in der anthroposophischen Drogentherapie Siebenzwerge in Salem am Bodensee habe ich hier dokumentiert: http://siebenzwerge-report.info/

    Verfasst von Christoph Betz | Juni 15, 2016, 10:00 pm
    • Hallo Daniel, ich schau mich auch mal bei Dir um. Ich habe lange Jahre mit Anthroposophen zusammengelebt und empfand dieses pseudo-elitären Gehabe auf Basis dumpfer Esoterik als äußerst abstoßend. Heute analysiere ich diese Leute und diesen Lebensstil, in der Hoffnung Menschen früh genug zu erreichen, bevor sie sich auf diese „Sekte“ einlassen. Meine persönliche Empfehlung zum Thema Anthroposophie ist dieser Artikel, den ich vor 3 Jahren geschrieben habe: https://chiemgaugemseneier.wordpress.com/2013/09/15/das-waldorf-syndrom/
      Ich hoffe du hast woanders einen Platz gefunden, wo man dir helfen konnte. LG.

      Verfasst von jemseneier | Juni 15, 2016, 11:35 pm
      • … die Anthroposophen versuchen jetzt, ihre „dumpfe Esoterik“ als „Philosophie“ zu vermarkten …:

        „Christian Clements ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners’ (SKA)

        Des Steiners neue Kleider

        BERLIN. (hpd) Die Anthroposophie versucht seit Jahren, Rudolf Steiner ein neues, positives und neutrales Image zu geben: weg vom „verstörenden“ Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Dass sich ein nach aussen hin renommierter Verlag, der „Frommann-Holzboog Verlag“, an dem anthroposophischen Betrug beteiligt, überrascht

        (…)“

        weiter: http://hpd.de/artikel/11618

        Verfasst von Andreas Lichte | Juni 16, 2016, 12:20 am
      • … auch die anthroposophische „Alanus Hochschule“ versucht, Rudolf Steiner als „Philosoph“ zu verkaufen:

        „Hartmut Traub, Alanus Hochschule und Rudolf Steiner:

        Jeder Mensch ein Wissenschaftler!

        Die anthroposophische „Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft“ kämpft um eine Anerkennung der „Waldorfpädagogik“ als Erziehungs-„Wissenschaft“. Dazu muß zunächst für Rudolf Steiner, Begründer der „Anthroposophie“ und Waldorfschulen, ein neues, positives und neutrales Image erschaffen werden: weg vom „verstörenden“ Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Hartmut Traub, Lehrbeauftragter der Alanus Hochschule, hielt dazu im Mai 2016 einen Vortrag, in dem er Steiner wie gewünscht „wissenschaftlich-philosophisches Denken“ bescheinigt.

        (…)“

        weiter: http://hpd.de/artikel/jeder-mensch-wissenschaftler-13429

        Verfasst von Andreas Lichte | August 25, 2016, 11:17 am
  3. „100 Jahre Waldorfschule 2019:

    100 Jahre Pädagogik aus dem Esoterik-Baukasten

    hpd, Andreas Lichte, 29. Mai 2018

    Im Jahr 2019 wird die Waldorfschule hundert Jahre alt. Gibt es eine andere Schulform, die so starr an den Vorgaben ihres Begründers festhält, wie die Waldorfpädagogik an der Anthroposophie Rudolf Steiners?

    In der sich nach außen hin fortschrittlich präsentierenden, anthroposophischen „Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft“ ist noch immer Rudolf Steiners esoterische „Allgemeine Menschenkunde“ aus dem Jahr 1919 im Programm. Von „2017–2020“ veranstaltet die Alanus Hochschule die, Zitat:

    „Thementage Menschenkunde“

    (…)“

    weiter: https://hpd.de/artikel/100-jahre-paedagogik-dem-esoterik-baukasten-15645

    Verfasst von Andreas Lichte | Mai 31, 2018, 9:11 am
    • Reinkarnation und Karma, aber bitte mit Blumen …

      In der „Erziehungskunst“, Zeitschrift vom „Bund der Freien Waldorfschulen“, berichtet eine Teilnehmerin („Heileurythmistin“) über die „Thementage Menschenkunde“. Ein Auszug:

      „(…) Thementag über Reinkarnation und Karma

      Das Märchen von »Hyacinth und Rosenblüte« aus den »Lehrlingen zu Saïs« von Novalis wird vorgetragen. Es beginnt mit der tiefen Verbundenheit der beiden jungen Menschen, die im Bild zeigt, wie der Mensch in der Kindheit liebend mit allem verbunden ist und die Welt als Teil des eigenen Wesens erlebt. Dann folgt der Weg nach innen: die Trennung von der Welt und voneinander wird erlitten. Eine Zeit der Einsamkeit beginnt, wie in der Pubertät, wenn die Entwicklung zur Individualität einsetzt.

      Wodurch kann eine neue Verbindung mit der Welt und mit dem anderen Menschen errungen werden? Dies ist eine Frage für den einzelnen Menschen wie auch für die Menschheit in unserer Zeit – es ist gleichzeitig die entscheidende Frage der Anthroposophie: »Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte«, so schreibt Rudolf Steiner 1924 im ersten anthroposophischen Leitsatz.

      Welche Wege führen zu diesem Ziel? Steiner zeigt bereits in seiner »Philosophie der Freiheit« 1894, wie das Denken in der Lage ist, sich so zu erkraften, dass es unmittelbar Geistiges erkennen und erfahren kann. Dadurch wird die Verbindung meines individuellen Selbstes mit der Welt wieder hergestellt. Je mehr das Denken sich mit Gefühl und Willen durchdringt, je mehr wird es zur Weltenkraft, die fähig ist, den Menschen auch in die Dimension von Reinkarnation und Karma hineinzuführen (…)“

      mehr: https://www.erziehungskunst.de/artikel/waldorf-weltweit/thementage-menschenkunde-an-der-alanus-hochschule-in-alfter/

      Verfasst von Andreas Lichte | Juli 28, 2018, 3:48 pm
  4. Hallo Andreas, guter Artikel. Das ist genau so wie ich das kennen gelernt habe.

    Verfasst von jemseneier | Mai 31, 2018, 10:56 am
    • Hallo Peter, ich habe Deinen Artikel gerade noch einmal gelesen (war schon so lang her) und finde ihn sehr gut !

      „Was „authentisches Fühlen“ wäre, ist überhaupt nur schwer vorstellbar! Es gibt in der Esoterik oft die Methode, Leute nach erfolgreicher Indoktrination aufzufordern, sich nun ganz auf ihre Intuition zu verlassen.

      Nur dass durch das Vorhergegangene eben genau diese Intuition schon massiv manipuliert wurde! Der Blödsinn ist längst verinnerlicht und wird als Teil von einem selbst betrachtet. Genau das könnte mit diesem „authentischen Fühlen“ gemeint sein: Die erfolgreiche Indoktrination.“

      Wie Recht Du hast ! …

      … stellst Du – einmal mehr – fest, wenn Du die Kommentare zu meinem Artikel liest …: https://hpd.de/artikel/100-jahre-paedagogik-dem-esoterik-baukasten-15645

      Verfasst von Andreas Lichte | Mai 31, 2018, 11:43 am
      • Hab ich schon, und einen Kommentar da gelassen. Weil’s zu diesen Kommentaren passt: ich habe auch schon umfassende Artikel über „Intuition“ und „Ganzheitlichkeit“ geschrieben. Wörter, die bei Steiner-Jüngern in deren Argumentation in den ersten 5 Sätzen kommen, und deren Deutung einen großen Teil dieses Verarschungsgebäudes ausmachen.

        Verfasst von jemseneier | Mai 31, 2018, 11:54 am
  5. ein „Update“ zu „100 Jahre Pädagogik aus dem Esoterik-Baukasten“ (siehe oben):

    „100 Jahre Waldorfschule 2019:

    Staatlich anerkannte Reinkarnation

    Mit einem skurril anmutenden Dialog beginnt ein Artikel, in dem der Autor klarstellt, wie abwegig die Glaubenslehren sind, nach denen in Waldorfschulen gelehrt wird. Umso unverständlicher, dass diese Schulen staatlich unterstützt werden.

    „Warum liest man ein Märchen von ‚Novalis‘, dem Romantiker?“, frage ich.

    Achselzucken.

    „Weil ‚Novalis‘ eine Reinkarnation von ‚Johannes dem Täufer‘ ist, wie ‚Raffael‘, der Maler. Die Inkarnationsfolge ist, in der Kurzfassung, an die lange Version erinnere ich mich gerade nicht: Johannes der Täufer, Raffael, Novalis.“

    „Woher weiß er das?!“, fragt mein Freund.

    „Er hat einen direkten Draht zur ‚Geistigen Welt’“, antworte ich.

    Sprachloses Fragezeichen.

    (…)“

    weiter bei „Humanistischer Pressedienst“, „hpd“: https://hpd.de/artikel/staatlich-anerkannte-reinkarnation-15846

    Verfasst von Andreas Lichte | August 9, 2018, 6:02 pm
    • Hallo Peter, beim Artikel „Staatlich anerkannte Reinkarnation“ (siehe oben) gab es einmal mehr unzählige „Dreckskommentare“ von Befürwortern der Waldorfschule. Deshalb wurde beim dritten Artikel der hpd-Reihe „100 Jahre Waldorfschule 2019“ die Kommentarfunktion gesperrt …:

      Verfasst von Andreas Lichte | September 13, 2018, 12:54 pm
      • „100 Jahre Waldorfschule 2019:

        Die Waldorfschule als Bekenntnisschule

        Von Prof. Klaus Prange, 13. September 2018

        Wenn Anthroposophen bei Artikeln von Andreas Lichte zur Waldorfpädagogik kommentieren, ist sicher, dass sie irgendwann schreiben: „Anthroposophie wird an Waldorfschulen nicht unterrichtet!“ Der Erziehungswissenschaftlers Professor Klaus Prange widerspricht dieser Auffassung (…)“

        weiter bei „Humanistischer Pressedienst“, „hpd“: https://hpd.de/artikel/waldorfschule-bekenntnisschule-15939

        Verfasst von Andreas Lichte | September 13, 2018, 12:57 pm
  6. „100 Jahre Waldorfschule 2019
    Alan Poseners Waldorf-Propaganda im Deutschlandfunk Kultur
    hpd, 15. Januar 2019
    Der ‘Deutschandfunk Kultur’ lädt den Journalisten Alan Posener (‘Die Welt’, Axel Springer SE) zum Gespräch ein, um den 100. Geburtstag der Waldorfschule zu feiern. Was dieser dabei sagte, entsetzte hpd-Autor Andreas Lichte.
    (…)“
    weiter bei „Humanistischer Pressedienst“, „hpd“: https://hpd.de/artikel/alan-poseners-waldorf-propaganda-im-deutschlandfunk-kultur-16386

    Verfasst von Andreas Lichte | Januar 18, 2019, 12:45 pm
  7. Interview mit Ansgar Martins:

    „Anthroposophie und Antisemitismus

    Auf den Querdenker-Demonstrationen der vergangenen Monate traten Anthroposophen Seite an Seite mit Rechten auf. Tipps gegen den hierdurch entstandenen Imageschaden holte sich die „Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland“ beim Antisemitismus-Beauftragten der baden-württembergischen Landesregierung Dr. Michael Blume. Und das obwohl Anthroposophie-Begründer Rudolf Steiner selbst als Antisemit gilt. hpd-Autor Andreas Lichte sprach hierüber mit dem Religionsphilosophen und Anthroposophie-Experten Ansgar Martins.

    (…)“

    weiter: https://hpd.de/artikel/anthroposophie-und-antisemitismus-1876

    Verfasst von Andreas Lichte | Dezember 18, 2020, 5:12 pm
  8. „Rassismus-Zeitmaschine Anthroposophie

    hpd, 21. Mai 2021

    „die Drei“, „Zeitschrift für Anthroposophie in Wissenschaft, Kunst und sozialem Leben“, „herausgegeben für die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland“, stellt in ihrer März/April-Ausgabe 2021 „das heiße Eisen“ Rassismus und Antisemitismus in der Anthroposophie vor. Wenn Anthroposophen über Rudolf Steiners Rassismus urteilen, steht der Freispruch bereits vorher fest, aber die Begründung überrascht doch immer wieder. Der Anthroposoph Ralf Sonnenberg markiert hier einen neuen alten Tiefpunkt (…)“

    weiter bei „Humanistischer Pressedienst“, hpd: https://hpd.de/artikel/rassismus-zeitmaschine-anthroposophie-19292

    Verfasst von Andreas Lichte | Mai 24, 2021, 4:56 pm

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