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Bieropathie – Update


Wie dem geneigten Leser bekannt ist, kämpfe ich und einige Mitstreiter um die Anerkennung der Bieropathie. Schließlich ist die Bieropathie viel älter als z.B. die Homöopatie, und trotzdem nicht so allumfänglich widerlegt wie die Homöopathie. Ziel ist das Bier in der Kneipe auf Krankenschein!

Dabei gibt es Erfolge und Rückschläge!
Beispielsweise wurde gerade einer Brauerei verboten, ihr Bier mit der Behauptung zu vermarkten, es wäre „bekömmlich“. Gleichzeitig behaupten aber Hersteller von Globuli (reiner Zucker, kein Wirkstoff!), ihre Teile wären gesund und sogar irgendwie Arzeimittel oder so etwas ähnliches, während man andere Lebensmittel mit zuviel Zuckergehalt wegen der Gesundheitsschädlichkeit mit Strafsteuern belegen will. Und dabei kriegen die Zuckerkügelchen noch Rückendeckung von der Ärzteschaft (die das Geschäft nicht den Heilpraktikanten überlassen will, natürlich nur zum Wohle des Patienten…), und von den Apothekern, denen der Zuckerhandel ein veritables Nebengeschäft darstellt. Da wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen!

Bieryoga

Allerdings ist offensichtlich, dass wir mit dem Bieropathie-Business auch schon die Sparte der Spirituellen und Esoteriker erreicht haben. So wird beispielsweise „Bieryoga“ angeboten, und ich befürchte dass es bei denen schneller geht mit der angestrebten Bezahlung durch die Krankenkassen. Sobald nämlich irgendwas irgendeinen hahnebüchenen spirituellen Rahmen bekommt, steigt die Akzeptanz natürlich enorm… (naja, vielleicht können wir noch mitschneiden? ;-)

Homöopathische Bieropathie…

Tatsächlich ist Bieropathie sogar in Australien angekommen, wobei hier ulkiger Weise die Homöopathen die Heilkräfte von von potenzierten Bieropathika für sich beanspruchen. Hierzu vielen Dank an Udo Endruscheit für die Übersetzung, Widmung und Online-Stellung.

Meine Stellungnahme als Bieropath kann aber nur sein, dass homöopathisch-potenziertes Bier auch wieder nur eine billige Fakemedizin sein kann. Ein billiger Abklatsch der viel älteren, echten, reinen Bieropathie, wo das Bier nicht verdünnt wird und ungesunde Zuckerzusätze auch nichts verloren haben!

Liebe Homöopathen, echte Bieropathen lassen sich mit solchen billigen Sugar-Light-Beer nicht verarschen.

Mit besten Grüßen,

Jemseneier

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Chiemgauer

Diskussionen

2 Gedanken zu “Bieropathie – Update

  1. Vor etwa fünfzig Jahren praktizierte in Schönau am Königssee der Landarzt Dr. Freiherr von Zündt. Er war ein Bär von einem Mann, und für seine manchmal unkonventionellen Heilmethoden berühmt-berüchtigt. Eines Tages kam ein junger Bursch in die Praxis, dessen Gesichtshaut über und über mit Pickeln übersät war. Dr. von Zündt verordnete ihm, einmal am Tag ein Hefeweißbier zu trinken, mitsamt dem ganzen Hefe-Bodensatz in der Flasche, und nach sechs Wochen wieder vorbei zu kommen. Der Jüngling kam, wie befohlen, nach Ablauf der sechs Wochen, und hatte keinen einzigen Pickel mehr im Gesicht. ;-)
    Das spricht doch sehr für die Bieropathie! :-)

    Verfasst von freiedenkerin | Mai 20, 2018, 5:11 pm

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  1. Pingback: Landkaufhaus Mayer – Kein Preis für Esoterik! | Chiemgau Gemseneier - Juni 25, 2018

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